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So Schmeckt Palästina + Gewürze

19,90 14,90

13,27 9,93 / 100 g

2. Ausgabe 220 Seitiges Buch

  • Inhalt: Zatar, Sumach,Dukkah 50G
  • Bilderband von Ursula Mindermann
  • Rezepte einfach nach zu kochen
  • Alle Gewürze im Shop zu finden 
  • Sehr hochwertiger Druck

Lieferzeit: ca. 1-2 Tage

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Beschreibung

Kochbox Zaatar, Dukkah, Sumach samt Kochbuch

Dieses Buch ist eine Einladung. Sie sind eingeladen, in die Küche und das Land Palästina einzutauchen und dieses Land mit seiner Küche kennen zu lernen.

Eine wunderbare Entdeckung ist die Kombination traditioneller Rezepte und Zutaten aus Palästina mit der europäischen jungen experimenterfreudigen Küche. Gewürze, die aus Palästina direkt importiert werden, geben den Zataar Schnecken, den Dukkah Hasselback Kartoffeln oder dem Sumach Zwiebelsalat einen unverwechselbaren Geschmack. Lassen Sie sich einladen, in einem Restaurant in Bethlehem, Jerusalem oder Jericho zu sitzen und dort in das Treiben, die Geräuschkulisse und Gerüche einzutauchen. Nehmen Sie teil an der Gastfreundschaft der Beduinen, genießen Sie nach dem Mahl einen traditionellen Kaffee, zubereitet nach Art der Beduinen.

Die Idee, an einem Kochbuch mitzuwirken, entstand aus der Sehnsucht nach diesem Land, dem Treiben auf den Marktplätzen, den Basaren, den Gerüchen und den Menschen, die in diesem Land unter nicht einfachen Bedingungen Herzlichkeit und Gastfreundschaft leben. Die Erinnerungen an das Leben und gemeinsame Mahlzeiten möchten wir teilen und Sie eintauchen lassen in den Alltag in Palästina. Meine Bilder geben Eindrücke meiner zahlreichen Reisen wider und lassen teilhaben an der Schönheit und dem besonderen Alltag in diesem wunderbaren Land, das so unter einem schwierigem Alltag leidet.

Reisen Sie mit uns, kochen und genießen Sie die Rezepte, lassen Sie sich und ihre Freunde mit palästinensischer Gastfreundschaft auf diese wunderbare Küche ein.

Ursula Mindermann & Haider Kahla 

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Palästinensische Küche

Die palästinensische Küche ist eine Mischung mit arabischen, persischen, türkischen und osmaninschen Anteilen. Sie ist ein Ausdruck der Vielfalt, der Offenheit gegenüber all diesen Kulturen und Traditionen, hierzu gehört auch die Lebensweise der Beduinen. Je nach Region und Klima in Palästina variieren die Kochstile und auch die Zutaten. Im Westjordanland werden eher schwere Mahlzeiten mit Fleisch, Reis und Brot angeboten. Im Norden Palästinas werden, auch durch die Nähe zum Libanon, Kombinationen mit Bulgur, Gewürzen und Fleisch, aber auch die wunderbaren Vorspeisenarrangements Mezzeh genossen. Mezzeh besteht aus verschiedenen Gerichten, darunter Hummus, Labneh, Oliven und eingelegtem Gemüse. In Gaza wird gerne Fisch und andere Meeresfrüchte, aber scharf, z.B. auch Chilischoten verzehrt. Die schärfere Küche Gazas kann mit dem Dukkah mit Chili auch in den folgenden Rezepten probiert werden.

Brot mit Dips aus Olivenöl und Zataar oder Labneh, einer Frischkäsezubereitung, gehören zu jeder Mahlzeit und bieten eine klassische Ergänzung zu Salaten oder einfach ein schnelles Frühstück.

Zu besonderen Anlässen wird gerne Maqluba ein Auflauf aus Reis, Auberginen, Blumenkohl, Karotten, und Fleisch serviert. Maqluba heißt „verkehrt herum“, da der Auflauf nachdem er zum Essen aus dem Topf „verkehrt herum“ auf eine Platte gestülpt wird.

Musakhan ist ein bekanntes Gericht, das aus verschiedenen Gewürzen, Sumach, Zwiebeln und Hühnerfleisch zubereitet wird. Bekannt wurde Musakhan durch einen Eintrag im Guiness- Buch der Rekorde: 2010 wurde die weltgrößte Musakhan in Palästina zubereitet.

Gewürze in der BOX

Wer sich den exotischen Geschmack des Orients nach Hause holen möchte, liegt mit dieser Kochbox, die die drei Gewürzmischungen Zaatar, Dukkah und Sumach als Trio enthält, goldrichtig.

Dabei achten wir darauf, dass all unsere Produkte zu hundert Prozent aus Palästina stammen. Alle Gewürze werden in sogenannten Kooperativen im besetzten Palästina hergestellt. Dadurch bringen wir ein gutes Stück wirtschaftliche Stabilität in diese krisengeschüttelte Region. Neben diesem Bonus sind alle Produkte frei von Gentechnik und Konservierungsstoffen. Sie enthalten darüber hinaus keinerlei künstliche Aromen und auch keine Geschmacksverstärker. Wer mit dieser Kochbox arbeitet, kann also sicher sein, sich den Originalgeschmack aus Palästina zu holen, ohne irgendwelche bedenkliche oder sogar schädliche Zusatzstoffe befürchten zu müssen.

Zaatar

Ihren Namen verdankt diese Gewürzmischung ihrer Hauptzutat, dem wilden Thymian. Zatar ist der arabische Name dieses Krauts. Geschmacklich dürfte sie am ehesten dem hier bekannten Oregano entsprechen.

Darüber hinaus enthält die Mischung Sesam, Sumach und wenig Salz. Üblicherweise wird diese als beliebteste Gewürzmischung Palästinas bekannte Mischung sogar zum Frühstück gereicht. Es kommt dann noch etwas Olivenöl und frisches Vollkornbrot dazu.

Zatar: Hier handelt es sich, wie gesagt, um frisch gepflückten wilden Thymian. Das Kraut verleiht der Gewürzmischung ihren charakteristischen Geschmack.

Sesam: Die Körner werden für diese Gewürzmischung etwas angeröstet, um den besonderen Geschmack in den Vordergrund zu stellen. Es liefert vor allen Dingen den öligen Anteil der Gewürzmischung.

Sumach: In der türkischen, syrischen und libanesischen Küche ist dieses Gewürz quasi unabdingbar. Hier wird das Gewürz vor allen Dingen zu Schmorgerichten ein- gesetzt, die auf Huhn, Lamm und Fisch basieren.

Salz: Das Mineral ist der Geschmacksverstärker schlechthin und unterstreicht alle eingesetzten Geschmacksrichtungen.

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Dukkah

Diese Gewürzmischung gilt als der Hit in orientalischen Dips. Dazu wird sie auf Brot gestreut, mit etwas Olivenöl beträufelt, was sie zu einer leckeren Paste werden lässt und genossen.
Eine lange Lagerung verträgt die Mischung aufgrund der in ihr enthaltenen Nüsse leider nicht.

Weizen: Fein gemahlen, entsteht eine Art Grieß, die der Gewürzmischung später ihre Cremigkeit verdankt.

Sesam: Die Körner werden leicht angeröstet und erhalten auf diese Weise ihren wunderbaren Geschmack.

Kreuzkümmel: Dieses Kraut verdankt seinen Namen seinem Aussehen. Die Blätter sind leicht kreuzförmig, die Frucht erinnert an Kümmelkörner. Die Pflanze wird auch Cumin genannt und erzeugt einen einzigartigen, unverwechselbaren Geschmack.

Salz: Wieder einmal kommt dieser natürliche Geschmacksverstärker zum Einsatz, der alle genannten Geschmacksgeber in ihrer Wirkung unterstützt.

Anis: Diese Pflanze ist in hiesigen Gefilden vorwiegend als Heilpflanze bekannt. Sie wird häufig zu einem einzigartig schmeckenden Arzneitee verarbeitet. Damit wird allerdings nur ein Bruchteil ihrer Fähigkeiten abgegriffen. Tatsächlich lässt sich die Pflanze auch wunderbar in Gebäck einsetzen. In dieser Gewürzmischung verleiht sie einen beinahe weihnachtlichen Geschmack. Sie unterstreicht den Geschmack von Suppen, beispielsweise aus Kohl oder Kartoffeln und lässt sich auch wundervoll zu Fisch und Fleischgerichten kombinieren. Allen Gerichten gibt Anis eine exotische, aber auch liebliche Note.

Im Anbau verträgt Anis viel Sonne, was den Anbau in Palästina besonders einfach macht.
Der Geschmack von Anis lässt sich am besten mit süßlich mit einer feinherben Note beschreiben.

Die Kombination mit Arganöl unterstreicht die nussigen Komponenten. Idealerweise wird das Lebensmittel zunächst mit Arganöl benetzt und dann mit der Gewürzmi- schung bestreut.

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Sumach

Dieses ebenfalls exotische Gewürz ist keine Gewürzmischung an sich, sondern entstammt einzig und allein dem namensgebenden Sumach, dem Essigbaum.

Der Einsatz dieses Gewürzes ist vielfältig und reicht von der Küche über das Gerben von Leder bis hin zum Färben von Haaren. Das hier angebotene Gewürz sollte allerdings auf die Küche beschränkt bleiben.

Sumach ist eine sogennante Steinfrucht und ergibt ein säuerliches Gewürz. Vor allem in der türkischen, arabischen und persischen Küche ist das Gewürz nicht weg zudenken.

Es handelt sich um ein Gewürz, das zwar intensiv schmeckt, aber dennoch gerne großzügig eingesetzt werden darf. Es wird zum Verfeinern von Reisgerichten, aber auch zu Fleisch wie beispielsweise dem bekannten Lahmacun, zu Fisch und Salaten verwendet. Dabei kommt es nicht nur zum Marinieren, also bereits vor der Zubereitung, sondern auch während des Garvorgangs und sogar als Tischgewürz zum Einsatz.

Bereits im antiken Rom war man sich der geschmacklichen Intensität von Sumach bewusst. Hier wurde das Gewürz zu einem intensiven Sud verkocht, der durch seine rote Farbe allein schon bestach. Vergleichbar war dieser Sud mit der bekannten Tamarinde. So eingekocht, konnte das Gewürz wunderbar zum Kochen eingesetzt werden.

Fazit

Mit dieser Kochbox holt man sich auf einen Schlag den Geschmack des Orients ins Haus. Der Einsatz der Gewürze und Mischungen reicht vom Frühstück über alle warmen Mahlzeiten bis hin zum typisch orientalischen Beisammensein mit Dips und Brot. Daher können alle Gewürze nicht nur in der Küche, sondern auch gerne als Tischgewürze zum Einsatz kommen.

Im Orient ist es beliebt, verschiedene Gewürze und Gewürzmischungen auf den Tisch zu stellen, etwas Olivenöl dazu zu geben und köstliches, frisches Brot zu reichen. Jeder Gast kann dann ganz nach seinem Geschmack hantieren. Die Gewürze und Mischungen werden auf dem Brot in beliebiger Menge verteilt, es wird etwas Öl darüber geträufelt und schon ist der leckere Snack fertig.

Manche Gastgeber entscheiden sich auch, die Gewürze bereits mit etwas Öl zu mischen und sie als streichfähigen Dip anzubieten. Auch das entspricht orientalischer Gastfreundlichkeit. Zusammen mit diversen getrockneten oder angerösteten Gemüsesorten, hier besser als Antipasti bekannt, holen die Dips die Sonne Palästinas auf den heimischen Tisch.

Alle unsere Gewürze werden in den sogenannten Kooperativen angebaut und hergestellt. Dadurch schaffen sie die so wichtigen Arbeitsplätze. Wir haben es uns darüber hinaus zur Aufgabe gemacht, den dortigen Bauern dabei zu helfen, ihr Geschäft nach oben zu skalieren. Wir sind der Überzeugung, dass diese Maßnahmen, die sich nur durch einen engen Kontakt zu unseren Lieferanten realisieren lassen, zur Stabilisierung in der Region beitragen. Besonders Frauen kommen hier zum Einsatz und sie geben unseren Produkten die Liebe, die der Kunde später auf seinem Teller schmecken kann.

Trotz der angespannten Lage können alle unsere Gewürze und Mischungen in hoher Qualität hergestellt werden. Das liegt vor allen Dingen an den günstigen Wachstumsbedingungen und der Tatsache, dass viele der Gewürze einfach in der Sonne getrocknet werden können.

Alle Gewürze sollten trocken und lichtgeschützt gelagert werden. Nur so kann der einzigartige Geschmack erhalten bleiben.

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